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Gedenkstätte Bourbaki-Armee

Gedenkstätte Bourbaki-Armee auf dem Friedhof Gsteig

vlnr: Thomas Zumbrunn, Peter Brawand, Barbara Fritz, Martin Boss, Margarita Zurbuchen, Silvia Kappeler und Silvio Keller freuen sich über die gelungene Restaurierung (Foto: Annarosa Feuz)

Was lange währt ...

Die Restaurierung der Gedenkstätte für französische Soldaten der Bourbaki-Armee auf dem Friedhof Gsteig konnte nach dreijährigen, langwierigen Verhandlungen betreffend der Gestaltung und Finanzierung kürzlich eingeweiht werden.

Im Januar 2014 gelangte Margarita Zurbuchen, Dorfführerin in Wilderswil, an den Berner Heimatschutz, Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli. Ihr war aufgefallen, dass der grosse Gedenkstein der Bourbaki-Soldaten auf dem Friedhof Gsteig vermoost und verwittert war und die Inschriften kaum noch leserlich. Eine Restaurierung wäre notwendig.
Die Regionalgruppe des BHS kontaktierte die französische Botschaft in Bern und vereinbarte einen Besichtigungstermin. Im Februar trafen sich die am Projekt beteiligten Parteien und es wurde beschlossen, die Gedenkstätte möglichst kostengünstig zu restaurieren.

Offerten wurden eingeholt, Verhandlungen mit der Kirchgemeinde Gsteig-Interlaken und dem Begräbnisgemeindeverband aufgenommen und an die beteiligten Gemeinden und andere Organisationen Beitragsgesuche eingereicht.

… wird endlich gut!

Den grossen Gedenkstein zu restaurieren wurde aus finanziellen Gründen fallengelassen.Der kleine Gedenkstein wurde restauriert und die Namen der Soldaten auf eine Tafel gedruckt, die auf einen schrägen Betonsockel montiert und mit einem Glas abgedeckt wurde. Die Kosten für diese Arbeiten beliefen sich auf rund  4400 Franken.

Die Hälfte der Kosten wurden durch Beiträge von der Association Souvenir Français, vom Begräbnisgeimeindeverband, den Gemeinden Wilderswil und Gsteigwiler, der Kirchgemeinde Gsteig-Interlaken, der Heimatvereinigung Wilderswil und der Tourismusorganisation Interlaken beglichen. Die andere Hälfte übernahm die Regionalgruppe Interlaken-Oberhasli des Berner Heimatschutzes.

Zum Abschluss der Begehung berichtete Peter Brawand vom Begräbnisgemeindeverband über die zukünftigen Herausforderungen und Weiterentwicklungen. Zum Beispiel gäbe es immer weniger Erdbestattungen. Deshalb habe man ein gestalterisches Gutachten für den Friedhof Gsteig in Auftrag gegeben.

> Artikel Jungfrau Zeitung 09.06.2017

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